Ratgeber · Aufmaß, Montagetag, Ablauf

Woraus die Wochen bestehen

Zwischen Zusage und fertiger Anlage liegen meist sechs bis zwölf Wochen. Der größte Teil davon ist Fertigung.

Die häufigste Frage nach der Zusage lautet, wann es losgeht. Die Antwort setzt sich aus mehreren Abschnitten zusammen, von denen nur einer wirklich von der Auslastung abhängt.

Die vier Abschnitte

Der erste Abschnitt ist die Aufnahme am Bauwerk. Sie findet meist ein bis zwei Wochen nach der Zusage statt und dauert selbst nur ein bis zwei Stunden.

Der zweite ist die Zeichnung und ihre Freigabe. Die Erstellung braucht wenige Tage, die Freigabe liegt bei Ihnen. Zusammen sind das üblicherweise ein bis zwei Wochen.

Der dritte und mit Abstand längste Abschnitt ist die Fertigung. Profile werden zugeschnitten, beschichtet und konfektioniert, Glas wird bestellt und gehärtet. Hier liegen je nach Produkt vier bis acht Wochen.

  • Aufnahme: ein bis zwei Wochen
  • Zeichnung und Freigabe: ein bis zwei Wochen
  • Fertigung: vier bis acht Wochen
  • Aufbau: ein bis drei Tage

Was parallel laufen kann

Nicht alles muss nacheinander ablaufen. Wo eine Genehmigung nötig ist, läuft sie parallel zur Aufnahme und zur Zeichnung, denn beide werden für den Antrag ohnehin gebraucht.

Ebenso lassen sich vorbereitende Arbeiten am Grundstück vorziehen. Ein neuer Belag, ein Leerrohr für Strom oder das Freiräumen des Zugangs kosten später Zeit und sind in der Wartezeit gut aufgehoben.

Nicht vorziehen lässt sich die Fertigung. Sie beginnt erst nach der Freigabe, weil die Maße aus dem Bauwerk stammen und nicht aus dem Angebot. Wer hier abkürzen möchte, riskiert Teile, die nicht passen.

Planung und Terminabstimmung für eine Überdachung

Wo es typischerweise hakt

Die häufigste Verzögerung entsteht bei der Freigabe. Eine Zeichnung, die zwei Wochen auf dem Schreibtisch liegt, verschiebt den Montagetermin um dieselben zwei Wochen, und oft auch um mehr, weil der Platz im Plan dann vergeben ist.

Die zweitgrößte Quelle sind Änderungen nach der Freigabe. Eine andere Farbe oder ein versetzter Pfosten bedeutet einen neuen Durchlauf in der Beschichtung und wirft den Termin um Wochen zurück.

Drittens gibt es Abhängigkeiten von anderen Gewerken. Ist der neue Belag noch nicht verlegt oder die Fassade noch nicht gedämmt, kann weder aufgenommen noch montiert werden.

  • Späte Freigabe verschiebt alles
  • Änderungen bedeuten neue Durchläufe
  • Andere Gewerke blockieren den Termin
  • Platz im Plan wird neu vergeben

Die beste Zeit im Jahr

Die meisten Anfragen kommen im Frühjahr, wenn die ersten warmen Tage daran erinnern, dass Schatten fehlt. Genau dann sind Fertigung und Montage am stärksten ausgelastet, und die Wartezeiten erreichen ihr Maximum.

Wer im Spätsommer oder im Herbst bestellt, trifft auf kürzere Fristen und hat die Anlage zum Frühjahr fertig. Für Bodenarbeiten ist der Herbst zudem günstiger als ein nasser oder gefrorener Boden im Februar.

Rechnen Sie rückwärts. Soll die Anlage im Mai stehen, gehört die Zusage in den Januar, bei genehmigungspflichtigen Vorhaben eher in den November des Vorjahres.

Verbindliche und vorläufige Termine

Nach der Zusage nennen wir einen Zeitraum, nach der Freigabe eine Kalenderwoche und etwa zwei Wochen vor dem Aufbau den konkreten Tag. Diese Reihenfolge hat einen Grund: Jeder Schritt verengt die Unsicherheit.

Ein Tag, der zu früh verbindlich genannt wird, muss häufiger verschoben werden, und das ist für alle Beteiligten ärgerlicher als ein zunächst grober Zeitraum.

Wenn Sie an bestimmten Tagen nicht können, sagen Sie es früh. In der Planung lässt sich darauf Rücksicht nehmen, solange der Plan noch offen ist; zwei Tage vorher ist das kaum noch möglich. Gleiches gilt für Zufahrt und Zugang: Wenn an dem Tag ohnehin ein anderes Gewerk auf dem Grundstück arbeitet, sagen Sie es früh, dann verlegen wir den Termin lieber gleich.

Wie wir das in der Ausführung umsetzen, steht auf der Seite Aufmaß, Montagetag, Ablauf.

Kurz zusammengefasst

Die vier AbschnitteDer erste Abschnitt ist die Aufnahme am Bauwerk.
Was parallel laufen kannNicht alles muss nacheinander ablaufen.
Wo es typischerweise haktDie häufigste Verzögerung entsteht bei der Freigabe.

Häufige Fragen

Wie lange dauert es insgesamt?

Üblicherweise sechs bis zwölf Wochen, gerechnet ab der Zusage. Bei genehmigungspflichtigen Vorhaben kommt das Verfahren hinzu.

Geht es auch schneller?

Nur selten. Die Fertigung ist der längste Abschnitt und lässt sich nicht vorziehen, weil sie auf den Maßen vom Bauwerk beruht.

Wann erfahre ich den genauen Tag?

Etwa zwei Wochen vorher. Davor nennen wir einen Zeitraum und nach der Freigabe eine Kalenderwoche.

Wann sollte ich am besten bestellen?

Im Spätsommer oder Herbst. Dann sind die Fristen kürzer und die Anlage steht zum Frühjahr.

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Sagen Sie uns, bis wann es fertig sein soll, dann rechnen wir rückwärts.